7-Länderwettkampf

Bericht des Mannschaftsführers zum 7-Länderwettkampf in Kleinreifling/Österreich

 

Zum 7-Länderwettkampf in Kleinreifling/Österreich sind 6 Hundeführerinnen u. Hundeführer,  im einzelnen Robert Burkl, Thomas Spitzhirn, Petra Maurer, Rosi Scheiner, Cathrin Vetter und Sabine Voigt, der Mannschaftsführer Peter Dittmeier sowie einige Familienangehörige und Vereinsabrichtewarte  am 26.08. angereist.

Während eines gemeinsamen Abendessens am 26..08. in Großramming beim Flößerwirt (Unterkunft von Robert Burkl) konnte sich das Team Bayern Nord mit den Gegebenheiten vertraut machen. Leider waren alle Team-Mitglieder in zum Teil weit auseinander liegenden Unterkünften untergebracht. Thomas Spitzhirn, der erst am 27.08. anreisen konnte und Petra Maurer nächtigten mit ihren Campingwagen direkt am Wettkampfgelände. Dieses befand sich an einem steilen Hang, der als Tribüne genutzt wurde. Der Vorführplatz bestand aus einem Fussballfeld mit guter Bodenbeschaffenheit. Ein Verpflegungszelt und ein Stand für die Ausgabe von Getränken waren vorhanden. Parkmöglichkeiten waren gegeben, teilweise etwas abschüssig.

Den Freitag war von 7.oo – 15.oo Uhr Training angesagt. Jeder Mannschaft stand eine Stunde für ihr Übungsprogramm zu. Das Team Bayern-Nord war von 13.oo – 14.oo eingeteilt, konnte aber  davon profitieren, dass das vorhergehende Team Hessen-Süd das Training  etwa 15 Minuten eher beendete. Dadurch standen unserem Team einige Minuten mehr zur Verfügung, was von den Hundeführerinnen u. Hundeführern gerne angenommen wurde.

Um 16.oo Uhr war eine Besprechung der Mannschaftsführer und der amtierenden Leistungsrichter vorgesehen. In dieser Besprechung wurde über den Ablauf des Wettkampfes beraten und die Leistungsrichter teilten den Mannschaftsführern mit, wie sie sich in ihren Abteilungen die Vorführweise der Hunde vorstellen. Im Anschluß wurde noch darüber beraten, wie nach dem Ausfall des Wettkampfes im vergangenen Jahr und der ausserplanmässigen Ansetzung in diesem Jahr in Österreich weiter verfahren wird. Man einigte sich darauf, dass im nächsten Jahr mit Würthemberg weiterzumachen. Alle Mannschaftsführer sprachen dem ÖSV und der OG Kleinreifling ihre Anerkennung aus, daß sie so kurzfristig die Organisation für das Jahr 2021 übernommen haben.

Nach der Besprechung stellten sich die Mannschaften am Kirchplatz in Kleinreifling auf und marschierten unter der musikalischen Begleitung einer Trachtenkapelle zum Gemeindehaus. Dort fand dann die Auslosung der Startnummern für die nächsten zwei Tage statt. Bei der Auslosung der Mannschaften zog Bayern-Nord die Los-Nr. 1. Damit musste unsere Mannschaft als erstes mit der Ziehung der Start-Nummern beginnen. Sabine Voigt zog die Start-Nr. 1 und musste am Samstag schon um 7.3o zur Unterordnung antreten.

 Der erste Starter in einem größeren Wettkampf kann nicht gerade Vorteile für sich verbuchen und nachdem „Cia“ auch noch die Sitz-Übung versemmelte, verabschiedete sie sich mit der Bewertung „befriedigend“ u. 78 Punkten schon frühzeitig aus dem Rennen um einen Spitzenplatz. Am weiteren Vormittag aber zeigte sie in der Abteilung C mit ihrer Hündin eine Top- Leistung und erhielt die Bewertung sehr gut mit 93 Punkten. Noch am Vormittag trat Thomas Spitzhirn mit „Clemm“ in der Abteilung B an. Ihm gelang eine Vorführung ohne gröbere Fehler und er erhielt die Bewertung „gut“ mit 88 Punkten. In der darauffolgenden Abteilung C konnte er ebenfalls die Bewertung „gut“ mit 88 Punkten erreichen. Robert Burkl mit „Olex“ zeigten am frühen Samstagnachmittag in der Abteilung B eine ansprechende  Leistung und erhielt die Bewertung sehr gut mit 90 Punkten. Im Schutzdienst konnte sich „Olex“ nicht verkneifen, nach jedem Ablassen noch einmal kurz zuzufassen. Nach dieser Vorführung bekam er die Bewertung gut und 85 Punkte. Petra Maurer mit „Silas“ , Rosi Scheiner mit „Elli“ und Cathrin Vetter mit „Xato“ waren am Samstag vormittag bzw. nachmittag in Abteilung A am Start.  „Silas“ konnte mit einer ruhigen, aber doch nicht ganz fehlerfreien Arbeit die Bewertung gut mit 87 Punkten erreichen. Rosi Scheiner kämpfte sich mit ihrer Hündin über eine Fährte, die Streckenweise neben einem Spielplatz gelegt und ein Ball nahe an der Fährte drapiert war. Am zweiten Winkel kamen sie sehr nahe an ein Hühnergehege aus dem die Tiere aufgeregt die Hündin bei der Arbeit beobachteten. Trotz dieser Unwägbarkeiten konnte das Team mit der Bewertung sehr gut und 91 Punkten seine Arbeit beenden. Cathrin Vetter legte bei der Fährtenarbeit 92 Punkte mit der Bewertung sehr gut vor. Wenn „Xato“ Mitte des fünften Schenkels, etwa 2 Meter neben der Fährte, nicht Appetit auf eine Wildlosung bekommen hätte, wäre die Bewertung vorzüglich möglich gewesen. Das Team Bayern-Nord zog also mit einer durchwachsenen Bilanz in den nächsten Wettkampftag.

Cathrin musste laut Los am Sonntag um 7.3o zur Unterordnung antreten. Zu diesem Zeitpunkt regnete es wie aus Kübeln und an eine mustergültige Vorführung war gar nicht zu denken. Trotzdem kämpfte sich das Team über den Platz und erhielt die Bewertung gut mit 87 Punkten. Im darauffolgenden Schutzdienst erarbeitet sich „Xato“ durch eine abgerundete  Leistung die Bewertung sehr gut mit 93 Punkten und konnte somit das Gesamtergebnis  Sehr gut mit 272 Punkten erreichen.

Bei den Fährtenarbeiten am Sonntag musste Robert auch bei strömendem Regen antreten. Ausserdem hatte er noch das Pech, daß ihn während der gesamten Arbeit eine Herde Kühe nicht aus den Augen ließ. Trotzdem erkämpfte sich das Team 90 Punkte mit sehr gut. Damit erreichte er die Gesamtbewertung gut mit 265 Punkten. Bei der Fährtenarbeit von Thomas hatte der Regen zwar nachgelassen, aber während seiner Vorführung bewegte sich die gesamte Zeit eine Katze über die Fährte und irritierte dadurch „Clemm“ stark. Er erhielt die Bewertung gut mit 84 Punkten. Damit die Gesamtbewertung gut mit 260 Punkten. Am frühen Nachmittag arbeitete Sabine mit „Cia“ die ihr zugeloste Fährte aus. Ihre Hündin zeigte die von ihr erwartete Leistung und erhielt die Bewertung sehr gut mit 91 Punkten. Im Gesamtergebnis erreichte sie ein gut mit 262 Punkten.

Nachmittags führten Petra und Rosie ihre Hunde in der Unterordnung  vor. Petra erreichte dabei die Bewertung gut mit 87 Punkten. Ihr Rüde zeigte nicht die gewohnte Aufmerksamkeit, leistete sich aber keine größeren Fehler.                                                           
Rosi führte ihre Hündin“ Elli“ wie erwartet mustergültig vor. Der amtierende Leistungsrichter Seitz aus Würthemberg ließ bei der Besprechung seiner Begeisterung freien Lauf, musste jedoch zu seinem größten Bedauern in Abzug stellen, daß „Elli“ bei der Übung Voraus mit Ablegen beim Herangehen der Hundeführerin aufgestanden war und ihr entgegen kam. Sie wurde mit gut und 89 Punkten bewertet.

Petra Maurer konnte in der letzten Gruppe der Abteilung C als erste starten. Man konnte ihrem Hund ansehen, daß er nach einer überstandenen Erkrankung in der Woche vor dem Wettkampf noch nicht seine alte Leistungsfähigkeit erreicht hatte. Mit der Bewertung gut und 88 Punkten konnte er damit in der Gesamtwertung gut und 262 Punkte erreichen.                 
Rosi Scheiner reihte sich mit einem vorzüglichem Ergebnis und 96 Punkten in die nur kurze Reihe der vorzüglichen Bewertungen im Schutzdienst ein. Im Gesamtergebnis kam sie auf die Bewertung sehr gut mit 276 Punkten und konnte sich damit schon für eine eventuell stattfindende Siegerprüfung qualifizieren.

Die abschliessende Siegerehrung war glänzend organisiert, zog sich aber doch etwas in die Länge. Bei 42 Teilnehmern konnten die Teams Bayern-Nord die Plätze 16, 20, 25, 26, 27 und 29 erreichen. Bei der Mannschaftswertung wurde mit Platz 5 vor Baden und der Schweiz der letzte Platz vermieden.  Dem Veranstalter des 7-Länderwettkampfs kann man eine hervorragende Arbeit bestätigen. Trotz miserabler Witterungsbedingungen wurde mit enormen Einsatz eine Veranstaltung durchgezogen, die allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird. Zu bemängeln war lediglich, daß bei der Rückgabe der Papiere ein großes Chaos ausgebrochen ist. Die Ahnentafeln bzw. Bewertungshefte sind erst mit der Rückgabe von den Leistungsrichtern unterschrieben worden. Es wurde in den schon unterschriebenen Unterlagen von den beteiligten Hundeführern gestöbert obwohl angeordnet war, daß die Mannschaftsführer diese abzuholen hätten. Dabei ist es passiert, daß die Ahnentafel von Rosis „Elli“ nicht mehr aufzufinden war. Nur durch robusten Einsatz ist es gelungen, diese wieder aufzutreiben. 

  


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Einladung zur Sichtung für den 7-Länderwettkampf 2021 in Österreich

 

Liebe Sportfreunde,

der bereits 2020 coronabedingt ausgefallene 7-Länderwettkampf (der turnusgemäß in der Landesgruppe Hessen-Süd hätte stattfinden sollen), wird nunmehr am 28./29. August 2021 in Österreich (SVÖ Kalkalpen www.svoe-kalkalpen.at ) stattfinden.

Wir werden hierfür keine Qualifikationsprüfung, sondern lediglich eine Sichtung (ohne termingeschützte Veranstaltung) durchführen, bei jener die Mannschaft für die Veranstaltung in Österreich, durch die Landesgruppe ausgewählt wird.

Diese Sichtung findet am 08.08.2021, voraussichtlich in der OG Nürnberg-Altenfurt, statt.

Ich bitte nunmehr um verbindliche Anmeldungen hierfür an gerd87@aol.com mit Angabe der üblichen Daten von Hund und Hundeführer, sowie eine Aufstellung der bislang abgelegten Prüfungen – der Hund muss zusammen mit dem meldenden Hundeführer mindestens die IGP 2 abgelegt haben.

Zur Sichtungsveranstaltung sind Impfpass, Mitgliedsausweis und Leistungsnachweis mitzubringen, ein Meldegeld für diese Veranstaltung wird nicht erhoben.

Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich per E-Mail bis spätestens 01.08.2021 an mich!

 

LG-Ausbildungswart

Gerd Beck

 gerd87@aol.com

 Tel.: 0160-5708075